Erfolgreicher erster Testzug zwischen China und Lettland

St. Gallen, 29. November 2016. Begleitet von einer offiziellen Zeremonie wurde am 5.11.2016 der erste Testzug aus Yiwu, an der chinesischen Ostküste, in Riga, Lettland, begrüsst. Die InterRail Gruppe war von der chinesischen Bahntochter CRIMT als Operator des Zuges eingesetzt worden. Der Containerzug, der mit Textilien und Haushaltsgütern beladen war, benötigte für die knapp 11'000 km lange Strecke 13 Tage. Nachdem bei der Kundschaft grosses Interesse an dieser Zugverbindung besteht, soll es nach dem chinesischen Neujahr regelmässige Abfahrten geben.  

An den Feierlichkeiten in Riga nahmen hochrangige Vertreter beider Länder teil, darunter Xiong Tao, Deputy Mayor of Yiwu, sowie Uldis Augulis, der lettische Transportminister. Stellvertretend für die InterRail Gruppe waren Hans Reinhard, Chairman, Fan Jia, Geschäftsführer der chinesischen InterRail Tochter sowie Yuri Kulakin, Geschäftsführer der russischen InterRail Gesellschaft zugegen.

Zeitgleich mit der Ankunft des Zuges fand in Riga das «CEEC-China 16+1 Summit», ein Zusammentreffen der Regierungschefs der mittel- und osteuropäischen Länder und Chinas statt. Die schnelle und erfolgreiche Realisierung dieses Testzuges unterstreicht die Bemühungen um den Ausbau der geschäftlichen Beziehungen zwischen China und den mittel- und osteuropäischen Ländern recht deutlich. Erst vier Monate zuvor hatten die Eisenbahnen Chinas und Lettlands einen entsprechenden Letter of Intent bezüglich der Entwicklung einer Containerzugverbindung zwischen beiden Ländern unterschrieben. Auch diese neue Zugverbindung ist der «One Belt – One Road» Initiative der chinesischen Regierung zu verdanken, die damit in den letzten Jahren ein enormes Wachstum der Bahnverkehre auf der euroasiatischen Landbrücke ausgelöst hat.

InterRail ist bereits seit mehreren Jahren als ein führender Zugoperateur zwischen China und Europa tätig und hat insbesondere in den letzten 24 Monaten neue Produkte und Routen in sein Portfolio aufgenommen. Dazu gehören unter anderem offene Züge für die Beladung mit einzelnen Containern bzw. Containergruppen, aber auch LCL Verkehr ab China nach Europa sowie Verladungen in Spezialwaggons zwischen Russland, Zentralasien und dem Iran. Geographisch gesehen hat InterRail unter anderem neue Zugverbindungen ab China nach dem Iran, Afghanistan, Zentralasien und Russland gestartet. Beim Angebot solcher Produkte und der Etablierung neuer Routen profitiert InterRail vom gut ausgebauten Netzwerk der TransInvest Gruppe, die in Russland, der GUS/Zentralasien und dem Iran stark vertreten ist.

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