InterRail vor Ort auf der „Neuen Seidenstraße“

Der Chairman der InterRail Gruppe Hans Reinhard hat gemeinsam mit Fan Yia, dem Geschäftsführer von InterRail China, und Parviz Golabi, Chairman der PTB Gruppe, einer Schwesterorganisation von InterRail, sowie weiteren Vertretern der InterRail Gruppe im September d.J. an der „TransitKazakhstan“ teilgenommen. Nachfolgend besuchte die Delegation auf Einladung der Kasachischen Bahnen KTZ die „2. China Silk Road International Logistics Expo“ in Lianyungang an der chinesischen Ostküste. Dabei konnten gemeinsam mit den KTZ Vertretern, mit welchen enge Kooperationsbeziehungen bestehen, Fragen der weiteren Intensivierung der internationalen Bahnverkehre über die „Neue Seidenstraße“, einschließlich der Verkehre von China über Kasachstan Richtung Persischer Golf beraten werden. „Wir sehen hinsichtlich der Verkehre auf der ‚Neuen Seidenstraße‘ vielfältige und sehr aussichtsreiche Optionen, wobei Verkehre über den Iran eine wachsende Rolle spielen werden“, schätzte Hans Reinhard im Gespräch mit kasachischen und chinesischen Partnern ein. „Gerade Lianyungang als Ausgangspunkt der Bahnverkehre auf der ‚Neuen Seidenstraße‘ und zugleich Verbindungsstück zwischen ihrer Land- und Seekomponente, wird sowohl von der chinesischen als auch der kasachischen Regierung eine herausragende Bedeutung für ihre Perspektive beigemessen“, sagte er. Ausdruck dafür sei das im vergangenen Jahr in Lianyungang eröffnete gemeinsame kasachisch-chinesische Logistikterminal, das inzwischen seinen vollen Betrieb aufgenommen hat. Das Terminal wird vom Joint Venture LLC „Kazakhstan-Chinese International Logistic Company“ betrieben. An ihm hält die Kasachische Eisenbahn „NC’KTZ‘ “ 49%. 51% der Anteile liegen in den Händen der Unternehmensgruppe JSC „Port of Lianyungang“. Zahlreiche Verträge mit Schifffahrtsgesellschaften und großen Containereignern haben zum guten Start des neuen Terminals beigetragen. 2015 sollen dort bereits 250 Tausend TEU behandelt werden.
Hans Reinhard, Parviz Golabi und Fan Yia überzeugten sich vor Ort von der erfolgreichen Tätigkeit des Terminals am östlichen Punkt der euroasiatischen Landbrücke. Nach Informationen der Terminalbetreiber ist der Containerganzzugverkehr Richtung Zentralasien auch bereits aufgenommen worden. „Wir sehen hier gute Möglichkeiten, in Zusammenarbeit mit unseren chinesischen und kasachischen Partnern attraktive Angebote sowohl Richtung der zentralasiatischen Länder und der Golfregion als auch nach Europa zu entwickeln“, unterstrich der Chairman der InterRail Gruppe beim Besuch des Terminals. Die gerade in den letzten Monaten erreichte bedeutende weitere Verkürzung der Beförderungszeiten zwischen China und Europa im Transit über Kasachstan habe zu einem gewachsenen Interesse an diesen Bahnverkehren beigetragen.

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